Willkommen bei der Neufang Akademie

Neuigkeiten

Beratungspraxis 27.09.2016

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 10/2016

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Vorteile von Neufang Online und Hinweise zur Optimierung der Recherche
  • Neuregelung des steuerlichen Herstellungskostenbegriffs
  • Hinweise zur Gestaltungsberatung bei einer Betriebsaufgabe
  • Erbauseinandersetzung über Gesellschaftsanteile

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Marcel Eckhardt, Prof. Bernd Neufang, Steuerberater, Dipl.-Finanzwirt (FH) Marko Pircher, Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Martin Stahl.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere

  • nachträgliche Zinsvereinbarung bei Darlehen ist wertbegründend,
  • BFH verneint erneut Steuerbelastung bei gleitender Vermögensübergabe,
  • Einbringung von Wirtschaftsgütern gegen das Kapitalkonto II,
  • Investitionsabzugsbetrag zur Kompensation von Gewinnerhöhungen nach einer Außen­prüfung,
  • Übergang des Verpächterwahlrechts bei teilentgeltlicher Betriebsübergabe,

 

Vorteile von Neufang Online und Hinweise zur Optimierung der Recherche
Wie bereits schon angekündigt, hat sich der Zugriff auf unsere Datenbank Neufang Online ge­ändert und ist nunmehr nur noch personalisiert möglich. Soweit noch nicht geschehen, sollten Sie sich registrieren, weil die Übergangsregelung ausgelaufen ist.
Nachdem unsere Datenbank bereits über 1.500 Beiträge enthält, möchten wir das nochmals zum Anlass nehmen, auf die wichtigsten Funktionen von Neufang Online hinweisen.

Neuregelung des steuerlichen Herstellungskostenbegriffs
Neben diversen Änderungen zur Abgabenordnung wurde durch das Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens  der steuerliche Herstellungskostenbegriff mit § 6 Abs. 1 Nr. 1b EStG erstmals gesetzlich geregelt. Damit wird die seit Einführung von BilMoG bestehende Rechts­unsicherheit mit diversen Übergangsregelungen der Verwaltung nun beseitigt. Der vielfach in anderen Bereichen aufgeweichte Maßgeblichkeitsgrundsatz erfährt gleichzeitig eine Stärkung.
Die praktischen Auswirkungen werden - unterstützt durch ein ausführliches Fallbeispiel - darge­stellt.

Hinweise zur Gestaltungsberatung bei einer Betriebsaufgabe
Die Betriebsaufgabe gehört mit den Steuerbegünstigungen des § 16 Abs. 4 und § 34 EStG zu den alltäglichen Praxisproblemen eines jeden Beraters. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns ziel­orientiert mit der Betriebsaufgabe auseinander setzen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Aufgabe nicht immer auf einen bestimmten Tag erfolgen kann, sondern sich oftmals über einen mehr oder weniger langen Zeitraum hinzieht. Sodann stellt sich die Frage, ob eine Sukzessivaufgabe gegeben ist, die zu laufendem Gewinn führt, oder ein begünstigter Aufgabe­gewinn vorliegt.

Erbauseinandersetzung über Gesellschaftsanteile
Ergänzend zu den bisherigen Arbeitsgemeinschaften des Jahres 2016 werden die Grundsätze der Auseinandersetzung über Gesellschaftsanteile dargestellt. Insbesondere werden die praxis­rele­vanten Nachfolgeklauseln bei Personengesellschaften anhand von Fallbeispielen erläutert.

Im Vorwort zu Beratungspraxis 7/2016 und Immer aktuell IV/2016 haben wir darauf hingewiesen, dass ein Zugriff auf Neufang Online künftig nur noch mit personalisierten Zugang möglich ist. Bis zum 15.8.2016 gab es eine Übergangsfrist, das heißt so lange war ein Zugriff mit den alten Zugangsdaten möglich.

Ab sofort ist ein Zugriff auf Neufang Online nur noch möglich, wenn Sie sich persönlich registriert haben. Diese Registrierung ist für alle Mitglieder unserer Arbeitsgemeinschaften im Abo-Preis enthalten.

So können Sie sich Ihren personalisierten Zugang einrichten und freischalten:

  1. Rufen Sie hierzu https://online.neufang-akademie.de auf. Ganz oben finden Sie den Menüpunkt „Registrieren“. Klicken Sie diesen an und geben Sie bitte Ihren vollständigen Daten ein. Klicken Sie auf „Absenden“.
  2. Sie erhalten unmittelbar eine Email mit, einem Bestätigungslink. Bestätigen Sie über diesen Link Ihre Email-Adresse. Sollten Sie keine Email erhalten, prüfen Sie bitte auch Ihren Spam-Filter.
  3. Nachdem Sie Ihre E-Mail-Adresse bestätigt haben, prüfen wir, ob Sie ein gültiges Abo haben und schalten Ihren Zugang spätestens nach zwei Werktagen frei.

Ein Vorteil der persönlichen Zugänge: Sollten Sie sowohl eine Mitgliedschaft in Beratungspraxis als auch in Immer aktuell haben, können Sie mit einem Zugang auf die Inhalte beider Arbeitsgemeinschaften zugreifen.

Eine Anleitung finden Sie auch in Beratungspraxis 2016 S. 382 und Immer aktuell 2016 S. 218. Die Dozenten in den jeweiligen Arbeitsgemeinschaften haben ebenfalls auf die neuen Zugangsdaten hingewiesen.

Newsletter 20.09.2016

Neufang Akademie News 16/2016

Die Themen der heutigen News sind:
  • Erbschaftsteuer - Die unendliche Geschichte!
  • Partnervermittlung über das Internet ist eine auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistung
  • Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Preisabschlägen an private Krankenkassen bei Arzneimitteln

Erbschaftsteuer - Die unendliche Geschichte!
Wie bereits bekannt, hat sich der Vermittlungsausschuss am 8.9.2016 nicht einigen können und die Entscheidung vertagt. Neuer Termin ist der 21.9.2016. Vorher soll eine Arbeitsgruppe einen Kompromiss finden. Dazu hatte man in der Vergangenheit schon genügend Zeit. Man denkt lieber nicht darüber nach, was passiert, wenn dies nicht gelingt. [mehr]

Partnervermittlung über das Internet ist eine auf elektronischem Weg erbrachte sonstige Leistung
Der BFH hat zu den Voraussetzungen der auf elektronischem Weg erbrachten sonstigen Leistung (esL) bei der Bereitstellung einer Datenbank (Suchmaschine) über das Internet entschieden. [mehr]

Umsatzsteuerrechtliche Behandlung von Preisabschlägen an private Krankenkassen bei Arzneimitteln
Pharmazeutische Unternehmer sind gesetzlich verpflichtet, Rabatte zu gewähren. Das BMF unter­scheidet für umsatzsteuerliche Zwecke (bislang) danach, wer Zahlungsempfänger der Beträge ist und inwieweit dieser (die Krankenkasse) in eine umsatzsteuerliche Leistungskette eingebunden ist. So werden Abschläge an gesetzliche Krankenkassen als Entgeltsminderungen anerkannt, Ab­schläge an Unternehmen der privaten Krankenversicherungen dagegen nicht. [mehr]

Newsletter 07.09.2016

Neufang Akademie News 15/2016

Die Themen der heutigen News sind:
  • Veranstaltung von Golfturnieren
  • Bildung einer Rücklage nach § 6c EStG bei Erhöhung der Gegen­leis­tung
  • Verfassungsmäßigkeit der Verlustausgleichs- und -abzugsbe­schrän­kung des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG
  • Wirtschaftlicher Zusammenhang mit ausländischen Ein­künften
  • Abzug ausländischer Steuern in Missbrauchsfällen
  • Besteuerung von Zinsen auf Rentennachzahlungen
  • Freigebige Zuwendung bei der Übertragung eines Einzelkontos zwischen Eheleuten
  • Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 9/2016
  • Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell V/2016
  • Umsatzsteuer Grund- und Intensivseminar für Auszubildende und Mit­arbeiter
  • Teilzeit-/Intensivlehrgang zur Vorbereitung auf die schriftliche Steuer­berater­prüfung 2017

Veranstaltung von Golfturnieren
Der BFH hat mit dem Urteil vom 16.12.2015 die Abzugsfähigkeit bereits verneint und die Auf­wendungen als „ähnliche Aufwendungen“ i. S. von § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 4 EStG angesehen und die Anwendung des Sponsorenerlasses verneint. [mehr]

Bildung einer Rücklage nach § 6c EStG bei Erhöhung der Gegen­leis­tung
Mit einer „§ 6b EStG-Rücklage“ besteht bei Umstrukturierungs­maß­nah­men un­ter gewissen Voraussetzungen die Mög­lichkeit, Ge­winne aus der Ver­äuße­rung von beispiels­weise Grund und Boden in eine steuer­freie Rücklage einzu­stellen und bei Neuinvestition dann erfolgs­neutral zu übertragen. Diese Vor­schrift gilt nach § 6c EStG auch bei der Einnah­men-Über­schuss-Rechnung. [mehr]

Verfassungsmäßigkeit der Verlustausgleichs- und -abzugsbe­schrän­kung des § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG
Nach § 15 Abs. 4 Satz 3 EStG dürfen Verluste aus Termingeschäften, durch die der Steuer­pflichtige einen Differenzausgleich oder einen durch den Wert einer veränderlichen Bezugsgröße bestimmten Geldbetrag oder Vorteil er­langt, weder mit anderen Einkünften aus Gewerbebetrieb, noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten verrechnet werden. [mehr]

Wirtschaftlicher Zusammenhang mit ausländischen Ein­künften
Strittig war inwieweit inländische Betriebsausgaben mit ausländischen Ein­nahmen nach § 34c Abs. 1 Satz 4 EStG in einem wirtschaftlichen Zu­sam­men­hang stehen. Im Urteilsfall wurden Erträge aus ausländischen Kapitalanlagen erzielt, für die Quellensteuer einbehalten wurde. [mehr]

Abzug ausländischer Steuern in Missbrauchsfällen
Die Anwendung des § 34c Abs. 3 EStG (Abzug der ausländischen Steuer bei den Einkünften) wurde abgelehnt, wenn dem Steuerpflichtigen nach § 42 AO Gewinnausschüttungen zugerechnet werden, die ausländischen Steuern jedoch nicht gegenüber dem Steuerpflichtigen, sondern gegen eine aus­län­dische Kapitalgesellschaft festgesetzt werden. [mehr]

Besteuerung von Zinsen auf Rentennachzahlungen
Der BFH hat mit Urteil vom 9.6.2015 entschieden, dass Zinsen auf Renten­nachzahlungen keine Einkünfte nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppel­buchstabe aa EStG, sondern solche nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG darstellen, die der Abgeltungsteuer (§ 32d Abs. 1 EStG) mit Günstiger­prüfung unter­liegen. [mehr]

Freigebige Zuwendung bei der Übertragung eines Einzelkontos zwischen Eheleuten
Überträgt ein Ehegatte den Vermögensstand seines Einzelkontos unentgeltlich auf das Einzel­konto seines Ehegatten, kann darin eine freigebige Zuwendung liegen. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 9/2016
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Steffen Hölzle, Richter am Finanzgericht, Guido Körner, Vizepräsident des Finanzgerichts Baden-Württemberg, Dr. Peter Merz, Richter am Finanzgericht oder Franz Schmid, Vorsitzender Richter am Finanzgericht. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell V/2016
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuer­berater, Dipl.-Finanzwirt (FH) Susanne Haak oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater. [mehr]

Umsatzsteuer Grund- und Intensivseminar für Auszubildende und Mit­arbeiter
Umsatzsteuer-Grundseminar - In diesem Basisseminar, welches für Auszubildende, Umschüler sowie Mitarbeiter ohne theoretische Kenntnisse des Umsatzsteuerrechts bestens geeignet ist, soll ein Überblick über die Umsatzsteuer einschl. des Vorsteuerabzugs sowie des Voranmelde­ver­fahrens gegeben werden. Die Vorschriften des UStG werden systematisch dargestellt und er­läutert. Die notwendigen theoretischen Kenntnisse werden anhand von vielen Praxisfällen und unter Bezugnahme auf die amtlichen Vordrucke vermittelt. [mehr]
Umsatzsteuer-Intensivseminar - Dieses Seminar setzt Grundkenntnisse des Umsatzsteuerrechts voraus und baut auf das Grundseminar auf. Die einschlägigen Vorschriften des UStG sowie aktuelle Rechtsänderungen werden fallorientiert anhand von Belegen und Sachverhalten darge­stellt. In diesem Seminar werden besonders relevante Umsatzsteuerthemen vertieft. [mehr]

Teilzeit-/Intensivlehrgang zur Vorbereitung auf die schriftliche Steuer­berater­prüfung 2017
Ferner möchten wir Sie auf unseren am 14.10.2016 beginnenden Steuer­berater­lehr­gang hin­weisen. Die Erfahrungen der Vergangenheit mit stets überdurch­schnitt­lichen Ergeb­nissen - hierüber können Sie sich auch auf unserer Homepage unter www.neufang-akademie.de in­formieren - haben gezeigt: Unsere Vorbereitungsform entspricht nicht nur den Be­dürf­nissen der Praxis, weil teilweise anhand von komplexen Fällen der Stoff ver­mittelt wird, son­dern sie garantiert auch eine außerordentlich gezielte Vorbe­rei­tung, denn der - sicherlich zu um­fangreiche - Stoff kann durch die praktischen Verzah­nun­gen besser er­fasst wer­den. Sollte Interesse be­stehen, können Unter­lagen bei unserer Ge­schäftsstelle angefordert werden.

Immer aktuell 06.09.2016

Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell V/2016

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Ertragsteuerliche Behandlung eines Blockheizkraftwerks
  • Betriebsaufspaltung - Was muss ein Mitarbeiter bei der Bearbeitung von Steuer­erklärungen beachten?
  • Abgrenzung Einkunftserzielung - Liebhaberei bei gewerblichen und freiberuflichen Betrieben
  • Abgrenzung Einkunftserzielung - Liebhaberei bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Dipl.-Finanzwirt (FH) Susanne Haak oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung

  • Investitionsabzugsbetrag zur Kompensation von Ge­winn­er­höhungen nach einer Außenprüfung
  • Altersvorsorgeaufwendungen - Keine vor­weg­ge­nomme­nen Werbungskosten
  • Aufwendungen eines Arbeitnehmers für die Feier eines Dienstjubiläums
  • Vergebliche Aufwendungen für den gescheiterten Erwerb einer Immobilie als vorab entstandene Werbungskosten
  • Nutzung zu eigenen Wohnzwecken i. S. des § 23 EStG
  • Berechnung der abziehbaren Unter­halts­leistungen von Selbst­stän­di­gen bei Steuer­nach­zahlungen

Ertragsteuerliche Behandlung eines Blockheizkraftwerks
Unter einem Blockheizkraftwerk versteht man die gleichzeitige Nutzung von Wärme und Strom in einem Gebäude. In Immer Aktuell III/2016 S. 171 wurden die umsatzsteuerlichen Besonderheiten  der Blockheizkraftwerke erläutert. In der heutigen Arbeitsgemeinschaften sollen die ertragsteuerlichen  Aspekte dargestellt werden. Hierbei wird auf die Änderung der Verwaltungsauffassung seit 2016 eingegangen.

Betriebsaufspaltung - Was muss ein Mitarbeiter bei der Bearbeitung von Steuer­erklärungen beachten?
Der Thematik der Betriebsaufspaltung kommt in der täglichen Praxis eine erhebliche Bedeutung zu. In vielen Fällen liegt eine solche zwar vor, wird jedoch schlichtweg nicht erkannt. Dies führt immer wieder zu nicht unerheblichen Feststellungen z. B.  im Rahmen einer Betriebsprüfung. Der vorliegende Beitrag setzt sich daher mit den Voraussetzungen für das Bestehen einer Betriebsaufspaltung auseinander und zeigt die sich anschließenden steuerlichen Folgen auf.

Abgrenzung Einkunftserzielung - Liebhaberei bei gewerblichen und freiberuflichen Betrieben
Erzielt ein Steuerpflichtiger aus einer gewerblichen oder freiberuflichen Tätigkeit über mehrere Jahre hinweg Verluste, stellt sich in der Praxis immer wieder die Frage, ob die Verluste steuerlich anerkannt werden können. Der Beitrag gibt einen Überblick darüber, unter welchen Voraussetzungen Verluste steuerlich anerkannt werden, wann das Finanzamt eine steuerlich unbeachtliche „Liebhaberei“ annimmt und welche Folgen sich hieraus ergeben.

Abgrenzung Einkunftserzielung - Liebhaberei bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
Wie bei den Einkünften aus gewerblichen und freiberuflichen Betrieben muss auch im Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung geprüft werden, ob Verluste über mehrere Jahre steuerlich anerkannt werden können. Gerade in den Anfangsjahren entstehen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung häufig Verluste. Deshalb ist unter Umständen eine Totalüberschussprognose durchzuführen. Dieser Beitrag soll aufzeigen, in welchen Fällen eine Totalüberschussprognose notwendig ist und wie mit Hilfe einer Totalüberschussprognose die Einkunftserzielungsabsicht beurteilt wird. Auf die Besonderheiten bei Ferienwohnung wird ebenfalls eingegangen.

Beratungspraxis 02.09.2016

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 9/2016

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Grundsätze des Klageverfahrens vor dem Finanzgericht
  • Abgabenrechtlicher Teil des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens - Eine neue Herausforderung für Steuerberater

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Steffen Hölzle, Richter am Finanzgericht, Guido Körner, Vizepräsident des Finanzgerichts Baden-Württemberg, Dr. Peter Merz, Richter am Finanzgericht oder Franz Schmid, Vorsitzender Richter am Finanzgericht.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere

  • die Auswirkungen der Vorlage des BFH an den EuGH wegen den Rechnungsanforderungen in Bezug auf den Vorsteuerabzug,
  • die Folgen einer überlangen Verfahrensdauer und die Festsetzungen von AdV-Zinsen,
  • in den Arbeitsgemeinschaften mit regionalem Bezug zur Schweiz die Behandlung der Altersvorsorge von Grenzgängern nach der geänderten Verwaltungsauffassung,
  • die Verneinung der Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen als vorweggenommene Werbungskosten und die Auswirkungen der Entscheidung des BVerfG,
  • die Behandlung der Kosten einer Feier eines Dienstjubiläums eines Arbeitnehmers,
  • vergebliche Werbungskosten bei § 21 EStG sowie
  • die Grundsätze der sog. Opfergrenze bei Unterstützungsleistungen.

Grundsätze des Klageverfahrens vor dem Finanzgericht
Praxisorientiert sollen die wichtigsten Fragestellungen zur Führung eines Finanzgerichtsprozesses besprochen werden. Dabei wird insbesondere eingegangen auf folgende Problemstellungen:

  • Form der Klageerhebung,
  • Recht auf Akteneinsicht,
  • Beweisantrag,
  • Erörterungstermin,
  • mündliche Verhandlung sowie
  • Kostentragung.

Die Ausführungen werden - soweit möglich - durch einen praktischen Fall erläutert.

Abgabenrechtlicher Teil des Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens - Eine neue Herausforderung für Steuerberater
Dieses Gesetz bringt erhebliche Veränderungen mit sich und wird nicht ohne Auswirkungen auf die Struktur und Organisation einer Steuerberaterkanzlei sein. Betroffen von den Rechtsänderungen sind insbesondere folgende Bereiche:

  • Fristen zur Abgabe von Steuerklärungen/Vorabanforderungen,
  • Verpflichtung zur elektronischen Abgabe von Steuererklärungen und deren Auswirkungen auf die Vorlage- und Archivierungspraxis,
  • Neuregelung beim Verspätungszuschlag,
  • Bedeutung der Vollmachtsdatenbank,
  • Verwaltungsgrundsätze bei der Bearbeitung von Steuererklärungen vor dem Hintergrund des RMS-Systems,
  • elektronische Bekanntgabe von Verwaltungsakten,
  • Veränderungen bei den Änderungsvorschriften, wie offenbare Unrichtigkeit, Grundlagenbescheide, neue Tatsachen sowie
  • verbindliche Auskunft.

Aufgrund dessen, dass dieses Gesetz größtenteils ab 2017 gilt, sind die notwendigen Anpassungen der Arbeitsabläufe bereits im IV. Quartal dieses Jahres umzusetzen.