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Neuigkeiten

Newsletter 22.09.2017

Neufang Akademie News 13/2017

Die Themen der heutigen News sind:
  • Pauschale Einkommensteuer auf Geschenke
  • Hinweis auf unser Praktikerseminar zur Erbschaftsteuer

Pauschale Einkommensteuer auf Geschenke
Nach der Rechtsprechung des BFH ist die übernommene Pauschalsteuer nach § 37b EStG in die 35 €-Grenze (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG) bei den Ge­schenken einzubeziehen. Somit sind Wert des Geschenks sowie das „Steuer­ge­schenk“ zusammenzurechnen. [mehr]

Der neue Erbschaftsteuererlass - Hinweise für die Gestaltungsberatung
Seit Anwendung der Neuregelungen bezüglich der Betriebsvermögensverschonung für Erwerbe nach dem 30.6.2016 war eine bedarfsgerechte und rechtssichere Beratung im Vorfeld von Unternehmensübertragungen sowie eine Bearbeitung von Erbfällen mit Unternehmensvermögen schlicht weg nicht möglich, weil unklar war, wie die Verwaltung auf die zahlreichen durch den Gesetzgeber aufgeworfenen Zweifelsfragen reagieren wird.
Mit dem koordinierten Ländererlass vom 22.6.2017 hat sich die Verwaltung nun erstmals zur gesetzlichen Neuregelung geäußert und klärt dabei erfreulicherweise zahlreiche, bislang offen gebliebene Zweifelsfragen.
Nach Ergehen des koordinierten Ländererlasses lösen wir nun unser Versprechen ein und bieten Ihnen ein praxisgerechtes Seminar über die Neuregelungen zur Erbschaftsteuer einschließlich der jüngst erschienenen Verwaltungsauffassung und aktuellen Rechtsprechung an.
In unserem Praxisseminar erwartet Sie:

  • Eine systematische Aufarbeitung der noch komplexer gewordenen Neuregelung,
  • dies erstmalig unter Einbeziehung der Verwaltungsauffassung,
  • zahlreiche Grafiken und Checklisten um die Handhabung in der täglichen Praxis zu erleichtern,
  • Musterformulierungen hinsichtlich der Ausgestaltung von Unternehmertestamenten sowie hinsichtlich der notwendig gewordenen Nachbesserung bestehender gesellschaftsvertraglicher Regelungen

Das Seminar findet statt am

  • Donnerstag, den 5.10.2017 in Freiburg
  • Dienstag, den 10.10.2017 in Calw
  • Mittwoch, den 11.10.2017 in Heidelberg

jeweils von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr.

Newsletter 08.09.2017

Neufang Akademie News 12/2017

Die Themen der heutigen News sind:
  • Zumutbare Belastung bei den Krankheitskosten
  • Musterverfahren zu Straßenausbaubeiträgen als Hand­werkerleistungen
  • Neue Vorlage zum Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften
  • Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 9/2017
  • Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell V/2017
  • Der neue Erbschaftsteuererlass - Hinweise für die Gestaltungsberatung
  • Seminar Einkommensteuer Teil I in Umkirch und Calw

Zumutbare Belastung bei den Krankheitskosten
Krankheitskosten einschließlich Zuzahlungen sind allgemeine außergewöhnliche Belastungen nach § 33 Abs. 1 EStG. Aufgrund der zumutbaren Belastung muss der Steuerpflichtige einen Teil der Aufwendungen steuerrechtlich selbst tragen (§ 33 Abs. 3 EStG). Gegen die Kürzung um die zumutbare Belastung ist eine weitere Verfassungsbeschwerde unter dem Az.: 2 BvR 221/17 anhängig. [mehr]

Musterverfahren zu Straßenausbaubeiträgen als Hand­werkerleistungen
Es ist umstritten, ob Erschließungsbeiträge, die Anwohner für die Erneuerung einer Gemeinde­straße zahlen müssen, als Handwerkerleistungen nach § 35a Abs. 3 EStG berücksichtigt werden können, wenn die Maß­nah­me von der öffent­lichen Hand erbracht und per Bescheid abgerechnet wird. [mehr]

Neue Vorlage zum Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften
Das FG Hamburg hat dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob der vollständige Verlustuntergang bei Anteilsübertragungen über 50 % i. S. des § 8c Satz 2 KStG a. F. (§ 8c Abs. 1 Satz 2 KStG n. F.) verfassungswidrig ist, wovon das vorlegende Finanz­gericht überzeugt ist. Im Hinblick auf die jüngste Entscheidung vom 29.3.2017 des Bundesver­fassungsgerichts zur Ver­fassungswidrigkeit des teilweisen Verlustuntergang bei Anteilsüber­tra­gungen zwischen 25 % und 50 % i. S. des § 8c Satz 1 KStG a. F. (§ 8c Abs. 1 Satz 1 KStG n. F.) erwarten wir, dass auch der Verlustübergang für Anteilsübertragungen über 50 % nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz vereinbar ist. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 9/2017
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dr. Bertram Dornheim, Richter am Finanz­gericht, Steffen Hölzle, Richter am Finanzgericht, Dr. Peter Merz, Richter am Finanzgericht oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell V/2017
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Jens Ihrig, M.A., Steuerberater, Prof. Dr. Michael Kosmalla, Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater. [mehr]

Der neue Erbschaftsteuererlass - Hinweise für die Gestaltungsberatung
Das Erbschaftsteueranpassungsgesetz gilt bereits für Erwerbe nach dem 30.6.2016. Gleichwohl war eine zielorientierte Beratung in vielen Fällen nicht möglich, weil die Verwaltungsauffassung zu §§ 13a, 13b, 13c, 28, 28a ErbStG nicht bekannt war. Der koordinierte Ländererlass zur An­wen­dung der geänderten Vorschriften des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes vom 22.6.2017 bringt nun erstmals in vielen Punkten Klarheit bezüglich der Gesetzesinterpretation seitens der Finanz­verwaltung.
Das Seminar vermittelt die Grundlagen hinsichtlich der Systematik der erbschaft- und schenkung­steuer­lichen Begünstigung von Betriebsvermögen unter Einbeziehung der Verwaltungsauffassung. Da­rü­ber hinaus beinhaltet das Seminar Hilfestellungen zur Verfassung des Testaments sowie der Optimierung von Gesellschaftsverträgen, für eine möglichst steueroptimale Gestaltung im Vorfeld. Hierzu erfolgt eine Hilfestellung durch Checklisten und Musterverträge. Das Seminar findet statt am

  • Donnerstag, den 5.10.2017 in Freiburg
  • Dienstag, den 10.10.2017 in Calw
  • Mittwoch, den 11.10.2017 in Heidelberg

jeweils von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr.

Seminar Einkommensteuer Teil I
Diese Seminarreihe eignet sich für Mitarbeiter, Wieder- und Seiteneinsteiger und Auszubildende mit Vorkenntnissen die Einkommensteuererklärungen be­arbeiten. Anhand von vielen Beispielen und Erläuterung der jeweiligen Positionen in den Steuererklärungsvordrucken (ohne Anlage G, S und EÜR) wird der Stoff praxisgerecht und umfassend dargestellt.
m Teil I des Seminars werden die Vorschriften zur Bearbeitung des Mantel­bogens (Sonderaus­gaben, außergewöhnliche Belastungen, haushaltsnahe Dienstleistungen, Unterhalt und Vorsorge­aufwendungen) und der Anlage N - insb. Werbungskosten bei Arbeitnehmern - dargestellt.
Das Seminar findet statt vom

Immer aktuell 07.09.2017

Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell V/2017

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Abzugsfähigkeit von Bewirtungskosten
  • Ertragsteuerliche Behandlung von Geschenken
  • Doppelte Haushaltsführung
  • Erhöhung der Wertgrenze bei den GWG

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Jens Ihrig, M.A., Steuerberater, Prof. Dr. Michael Kosmalla, Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen 

Dargestellt werden insbesondere Urteile und Verwaltungsanweisungen zu diesen Themen:

  • Der Höchstbetrag beim Arbeitszimmer ist personenbezogen
  • Höchstbetrag für häusliches Arbeitszimmer bei Nutzung für mehrere Einkunftsarten
  • Zuwendungen an kommunale Wählervereinigungen sind keine Sonderausgaben
  • Werbungskosten nach einem gescheiterten Anschaffungsgeschäft
  • Grundstücksübertragung unter zeitlich begrenztem Nießbrauchsvorbehalt
  • Berufsausbildung bei verwendungsbezogenen Lehrgängen eines Unteroffiziers
  • Kindergeld bis zum angestrebten Berufsziel
  • Scheidungskosten sind keine außergewöhnliche Belastungen

Abzugsfähigkeit von Bewirtungskosten
In der täglichen Praxis stellen sich in fast jeder Buchhaltung Fragen rund um die Verbuchung eines Bewirtungsbeleges ein. Wann liegt ein abzugsfähiger Aufwand vor? Welche formellen Besonderheiten müssen berücksichtigt werden? Welche Auswirkung auf die Vorsteuer ergibt sich? Der Beitrag geht auf diese Fragen ein und erläutert die vielfältigen formellen Voraussetzungen für die Abzugsfähigkeit der Bewirtungskosten.

Ertragsteuerliche Behandlung von Geschenken
Die ertragsteuerliche Beurteilung von Geschenken richtet sich zum einen danach, wer wen beschenkt, zum anderen danach, aufgrund welcher Veranlassung das Geschenk erfolgte. Zunächst wird der Begriff „Geschenk“ als unentgeltliche Zuwendung ohne Gegenleistung erörtert. Im Folgenden wird erläutert, welche steuerlichen Folgen ein Geschenk eines Arbeitgebers an seinen Arbeitnehmer für beide Parteien nach sich zieht. Anders stellt sich die Situation dar, wenn Geschäftspartner unentgeltliche Zuwendungen erhalten, was im Folgenden dargestellt wird.

Doppelte Haushaltsführung
Eine doppelte Haushaltsführung liegt vor, wenn ein Arbeitnehmer bei seiner Auswärtstätigkeit am Beschäftigungsort in einer eigenen Wohnung übernachtet. Ist eine doppelte Haushaltsführung gegeben, kann der Arbeitnehmer die notwendigen Mehraufwendungen, die durch die Zweitwohnung am auswärtigen Beschäftigungsort entstehen, als Werbungskosten bei § 19 EStG abziehen, sofern sie nicht vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden. Dargestellt werden zunächst die Voraussetzungen für eine doppelte Haushaltsführung und anschließend dann die abzugsfähigen Kosten.

Erhöhung der Wertgrenze bei den GWG
Durch das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen wird ab 2018 die GWG-Grenze von 410 € auf 800 € erhöht. Dies ist die erstmalige Erhöhung seit der Einführung der GWG-Grenze im Jahr 1964. In diesem Beitrag sollen die Folgen der Erhöhung im Hinblick auf die GWG-Regelung und den Sammelposten aufgezeigt werden.

Beratungspraxis 04.09.2017

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 9/2017

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Möglichkeiten und Grenzen der Anfechtung von Prüfungsanordnungen
  • Schlussbesprechung bei einer Außenprüfung
  • Tatsächliche Verständigung

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dr. Bertram Dornheim, Richter am Finanzgericht, Steffen Hölzle, Richter am Finanzgericht, Dr. Peter Merz, Richter am Finanzgericht oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere

  • Arbeitszimmer bei Nutzung für mehrere Einkunftsarten,
  • Vorbehaltsnießbrauch bei unentgeltlicher Über­tragung eines Gewerbebetriebs,
  • Zuwendungen an kommunale Wählerverei­ni­gungen sind keine Sonderausgaben,
  • Grenzen der Wissensprüfung als Nachweis der Kennt­nisse eines Autodidakten,
  • Grundstücksübertragung unter zeitlich begrenztem Nießbrauchsvorbehalt,
  • Werbungskosten nach gescheiterter Anschaffung,
  • Scheidungskosten sind keine außergewöhnlichen Belas­tungen,
  • Pflegefreibetrag für zum Unterhalt verpflichtete Personen,
  • ausschüttungsgleiche Erträge eines Invest­ment­fonds.

Möglichkeiten und Grenzen der Anfechtung von Prüfungsanordnungen
Da die Vorbereitung und Durchführung von Außenprüfungen bei den betroffenen Steuerpflichtigen häufig einen erheblichen organisatorischen Aufwand auslöst und auch nicht selten die Befürchtung besteht, dass die Außenprüfung zu steuerlichen Mehrbelastungen führen wird, kann die Frage aufkommen, ob die Anordnung der Außenprüfung im konkreten Fall denn überhaupt rechtmäßig ist. Dies gilt insbesondere, wenn besondere Umstände hinzukommen wie z. B.:

  • mehrfache Außenprüfungen beim selben Steuerpflichtigen,
  • häufigere Außenprüfungen als bei gleichartigen anderen Betrieben oder
  • wenn der Steuerpflichtige der Auffassung ist, der für die Besteuerung relevante Sachverhalt lasse sich auch ohne Außenprüfung durch die Veranlagungsstelle des Finanzamts feststellen.

Vor diesem Hintergrund sollen in diesem Beitrag die rechtlichen Anforderungen an den Erlass von Prüfungsanordnungen detailliert dargestellt werden.

Schlussbesprechung bei einer Außenprüfung
Sind die Sachverhaltsermittlungen der Außenprüfung abgeschlossen, ist über deren Ergebnis eine Schlussbesprechung abzuhalten (§ 201 Abs. 1 AO). Der Steuerpflichtige hat grundsätzlich einen Rechtsanspruch darauf. Sie ist damit der letzte Akt der Schlussbesprechung, was beispielsweise auch eine Auswirkung auf die Verjährungshemmung nach § 171 AO hat. Die verfahrensrechtlichen Grundzüge der Schlussbesprechung werden hier aufgezeigt.

Tatsächliche Verständigung
Das Rechtsinstitut der tatsächlichen Verständigung entspringt einem praktischen Bedürfnis nach Verfahrensförderung, Verfahrensbeschleunigung und Rechtsfrieden. Oftmals sind solche tatsäch­lichen Verständigungen über den Sachverhalt der letzte Akt der Betriebsprüfung im Rahmen der Schlussbesprechung. Hier geht es darum, in Fällen, in denen der für die Besteuerung maßgebliche Sachverhalt gar nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand ermittelt werden kann, den möglichst zutreffenden Besteuerungssachverhalt i. S. des § 88 AO einvernehmlich festzulegen und insoweit Unsicherheiten und Ungenauigkeiten zu beseitigen. Die tatsächliche Verständigung dient insbesondere zur Behebung eines Beweisnotstandes des Steuerpflichtigen anstelle einer andernfalls nach § 162 Abs. 1 Satz 1 AO regelmäßig gebotenen Schätzung der Besteuerungs­grundlagen. Die rechtlichen Voraussetzungen und die Bindungswirkung einer tatsächlichen Verständigung werden praxisorientiert dargestellt.