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Neuigkeiten

Newsletter 30.06.2017

Neufang Akademie News 9/2017

Die Themen der heutigen News sind:
  • Gestaltungsmissbrauch bei An- und Verkauf von Wertpapieren
  • Neues BMF-Schreiben zur einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Vorsorgeaufwendungen
  • Entschädigung für Überspannung eines Grundstücks mit einer Strom­leitung
  • Zusammenveranlagung bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
  • Ermittlung der zumutbaren Belastung
  • BMF übernimmt Rechtsprechung zur umsatzsteuerlichen Organschaft
  • Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 7/2017
  • Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 8/2017
  • Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell IV/2017

Gestaltungsmissbrauch bei An- und Verkauf von Wertpapieren
Der BFH hat mit Urteil vom 8.3.2017 einen Missbrauch von Gestal­tungsmöglichkeiten i. S. des § 42 AO angenommen, wenn ein Börsen­makler an einer Börse mit taggleicher Ausführung Bezugsrechte veräußert und erwirbt. Dies deshalb, weil er aufgrund der Umstände, seiner persön­lichen Kenntnisse und seines Einflusses auf die Durchführung des Handels als Börsenmakler beim Verkaufsauftrag davon ausgehen konnte, dieselbe Anzahl von Bezugs­rechten zum Verkaufspreis sicher erwerben zu können. [mehr]

Neues BMF-Schreiben zur einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Vorsorgeaufwendungen
Das BMF hat Teil A des Schreibens vom 19.8.2013 zur einkommen­steuer­rechtlichen Behand­lung von Vorsorgeaufwendungen neu gefasst. [mehr]

Entschädigung für Überspannung eines Grundstücks mit einer Strom­leitung
Im Sachverhalt ist streitig, ob die anlässlich der Überspannung eines Grund­stücks mit einer Hochspannungsleitung gezahlte Ein­mal­ent­schä­digung zur Duldung der Überspannung nebst persönlicher Grunddienstbarkeit steuer­bar nach dem EStG ist. [mehr]

Zusammenveranlagung bei einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
Nach § 2 Abs. 8 EStG gelten die Regelungen für Ehen auch für Lebens­partner­schaften, nicht aber für (verschiedengeschlechtliche) Lebensgemeinschaften. Dies auch - wie im Streitfall - bei drei gemeinsamen Kindern und einer Haus­haltsgemeinschaft. [mehr]

Ermittlung der zumutbaren Belastung
Das BMF teilt mit, dass die stufenweise Berechnung der zumutbaren Be­lastung nach dem BFH-Urteil vom 19.1.2017 auch von der Verwaltung ange­wen­det wird. Die geänderte Berechnungs­weise soll möglichst umgehend schon im Rahmen der automatisierten Erstellung der Einkommen­steuer­be­schei­de Berücksichtigung finden. Sollte die geänderte Berechnungsweise im Ein­zelfall noch nicht berücksichtigt worden sein, ist Einspruch einzulegen. [mehr]

BMF übernimmt Rechtsprechung zur umsatzsteuerlichen Organschaft
Mit diversen Urteilen haben sich der BFH und der EuGH zur umsatzsteuerrechtlichen Organschaft sowie zum Umfang des Vorsteuerabzugs beim Erwerb sowie im Zusammenhang mit dem Halten von gesellschaftsrechtlichen Beteiligungen geäußert. Das BMF hat mit einem aktuellen Schreiben den UStAE angepasst. Die wichtigsten Eckpunkte sind nachfolgend dargestellt. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 7/2017
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuer­berater, Dr. Bertram Dornheim, Richter am Finanzgericht, Dipl.-Finanzwirtin (FH) Sandra Jeßberger, Richterin am Finanzgericht oder Franz Schmid, Vorsitzender Richter am Finanz­gericht. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 8/2017
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Marcel Eckhardt, Guido Körner, Vizepräsident des Finanzgerichtes Baden-Württemberg, Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Martin Stahl. [mehr]

Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell IV/2017
Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Klaus H. Bock, Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Dipl.-Finanzwirt (FH) Susanne Haak oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater. [mehr]

Beratungspraxis 29.06.2017

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 8/2017

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Steuerrechtliche Behandlung von Sanierungsgewinnen
  • Betriebsaufspaltung und Teilabzugsverbot
  • Fallstudie zur Absenkung der Steuerbelastung auf die Thesaurierungsbelastung

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Marcel Eckhardt, Guido Körner, Vizepräsident des Finanzgerichtes Baden-Württemberg, Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Martin Stahl.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere

  • die AfA-Befugnis des Nichteigentümer-Ehegatten bei betrieblicher Nutzung des Ehegatten­grundstücks,
  • pauschale Einkommensteuer auf Geschenke unterliegt Abzugsverbot,
  • Überversorgungsprüfung für Pensionsrückstellungen,
  • Wegfall der korrespondierenden Bilanzierung eines Gesellschafterdarlehens bei Veräußerung des Mitunternehmeranteils,
  • Restschuldbefreiung bei Betriebsaufgabe,
  • Realteilung,
  • gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Mietaufwendungen bei Konzertveranstaltern, Zwischenvermietung und bei Franchiseverträgen,
  • § 8c KStG ist in Teilen verfassungswidrig.
  • Verlustabzugsverbot bei schädlichem Beteiligungserwerb durch eine Erwerbergruppe.

Steuerrechtliche Behandlung von Sanierungsgewinnen
Die bisherige Behandlung von Sanierungsgewinnen war nach der Auffassung des BFH ver­fassungswidrig. Nunmehr hat der Gesetzgeber mit einer Gesetzesänderung reagiert, die vom Bundestag verabschiedet und der Bundesrat zugestimmt hat. Zusätzlich hat das BMF eine Über­gangsregelung erlassen. Die Grundsätze der gesetzlichen Neuregelung sowie der Übergangs­regelung werden in der Arbeitsgemeinschaft dargestellt.

Betriebsaufspaltung und Teilabzugsverbot
Es leider in der Beratungspraxis Realität, dass eine Betriebskapital­ge­sell­schaft in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen kann. Neben den insolvenz­rechtlichen Problemstellungen (Überschul­dung bzw. Zahlungsunfähigkeit), der Auswirkungen der Offenlegung/Hinterlegung des Jahresab­schlusses in Bezug auf die Außenwirkung stellen sich steuerrechtliche Problemstellungen. Im nachfolgenden Beitrag werden die Auswirkungen eines Verzichts auf die Pacht oder bestehende Darlehen vor dem Hintergrund des Teilabzugsverbots gem. § 3c Abs. 2 EStG beleuchtet.

Fallstudie zur Absenkung der Steuerbelastung auf die Thesaurierungsbelastung
Anhand eines Praxisfalls soll aufgezeigt werden, wie über eine atypisch stille Gesellschaft die Steuerbelastung gesenkt werden kann. Mit dem Ausgangsfall werden mehrere Beratungsansätze erläutert.

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Grundsätze des Nießbrauchs an Grundstücken
  • Private Kfz-Nutzung eines Unternehmers - Grundlagen und Entwicklungen in der Rechtsprechung
  • Neues BMF-Schreiben zum Investitionsabzugsbetrag
  • Rechtsprechungsübersicht zum Reisekostenrecht ab 2014

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Klaus H. Bock,  Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Dipl.-Finanzwirt (FH) Susanne Haak oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater,

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen 

Dargestellt werden insbesondere Urteile und Verwaltungsanweisungen zu diesen Themen:

  • Schätzungsbefugnis bei PC-gestützten Kassensystemen
  • AfA-Befugnis des Nichteigentümer-Ehegatten bei betrieblicher Nutzung des Ehegattengrundstücks
  • Pauschale Einkommensteuer auf Geschenke unterliegt Abzugsverbot
  • Verlustausgleich zwischen unterschiedlichen Kapitaleinkünften
  • Einkunftserzielungsabsicht bei Ferienwohnungen

Grundsätze des Nießbrauchs an Grundstücken
Nießbrauchsfälle sind in aller Regel im Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung angesiedelt. Sie erfordern eine zutreffende Prüfung der Frage, wer die Einkünfteerzielung verwirklicht. Der vorliegende Beitrag stellt die Erscheinungs­for­men eines Nießbrauchs bei Grundstücken sowie die daraus resultierenden steuer­lichen Folgen dar.

Private Kfz-Nutzung eines Unternehmers - Grundlagen und Entwicklungen in der Rechtsprechung
Die steuerliche Behandlung der privaten Nutzung eines betrieblichen Pkws ist in der Praxis ein Dauerbrenner. Nicht selten ergeben sich im Rahmen von Betriebsprüfungen in diesem Bereich Feststellungen des Prüfers. Im Beitrag werden die Grundsätze zur privaten Kfz-Nutzung unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen in der Rechtsprechung dargestellt.

Neues BMF-Schreiben zum Investitionsabzugsbetrag
Durch das Zollkodex-Anpassungsgesetz wurden beim Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG ab dem Veranlagungszeitraum 2016 einige Neuerungen eingeführt. Unter anderem müssen seit dem die Wirtschaftsgüter nicht mehr der Funktion nach benannt werden. Die Verwaltung hat reagiert und zwischenzeitlich ein überarbeitetes BMF-Schreiben zum Investitionsabzugsbetrag veröffentlicht. Die Neuerungen hierin werden dargestellt.

Rechtsprechungsübersicht zum Reisekostenrecht ab 2014
Einer der zentralen Punkte des neuen Reisekostenrechts, das nunmehr seit 2014 gilt, war die erstmalige Definition der ersten Tätigkeitsstätte in § 9 Abs. 4 EStG. Zwischenzeitlich gibt es auch erste FG-Rechtsprechung, die teilweise der Verwaltungsauffassung widerspricht. Diese Übersicht soll die bislang ergangene Rechtsprechung kurz zusammenfassen.

Beratungspraxis 09.06.2017

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 7/2017

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Betriebsaufspaltung - Ein Instrument der Gestaltungsberatung
  • Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer nach § 35 EStG

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuer­berater, Dr. Bertram Dornheim, Richter am Finanzgericht, Dipl.-Finanzwirtin (FH) Sandra Jeßberger, Richterin am Finanzgericht oder Franz Schmid, Vorsitzender Richter am Finanz­gericht.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere

  • die Schätzungsbefugnis bei PC-gestützten Kassensystemen,
  • Abgrenzung Erwerb Praxis und Vertragsarztzulassung,
  • Rückabwicklung oder Rückkauf bei Anteilsveräußerungen,
  • Verlustausgleich zwischen unterschiedlichen Kapitaleinkünften,
  • keine Grunderwerbsteuerbefreiung bei Anteilsvereinigung aufgrund Einbringung schenkweise erhaltener Gesellschaftsanteile in eine KG.

Betriebsaufspaltung - Ein Instrument der Gestaltungsberatung
Das Instrument der Betriebsaufspaltung bringt diverse Vorteile, jedoch genauso gewichtige Nachteile mit sich. Aus dem Blickwinkel dieser Vor- und Nachteile - abhängig von der jeweiligen Gestaltungsintention - ist sorgfältig zu überlegen, ob eine Be­triebsaufspaltung angestrebt wird oder nicht. Nachstehend werden schwerpunktmäßig die Beratungsansätze zur Verhinde­rung oder Erreichung einer Betriebsaufspaltung dargestellt.

Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer nach § 35 EStG
Die Abschaffung der Gewerbesteuer wäre nicht nur ein Beitrag zur Gleichbe­handlung der Gewinneinkünfte, sondern auch zur Steuervereinfachung. Dies ist jedoch vor dem Hintergrund des Widerstands der Kommunen wenig realistisch. Der gewählte Weg der Anrechnung der Gewerbe­steuer auf die Einkommensteuer ist voller Tücken. Aufgrund dessen werden die Problem­stellungen aus der Sicht der Beratung dargestellt.