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Beratungspraxis 22.11.2018

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 12/2018

Thema dieser Arbeitsgemeinschaft ist:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Ertragsteuerliche Änderungen durch das sog. Jahressteuergesetz
  • Die Besteuerung von Social-Media-Berufen

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch  Dipl.-Finanzwirt (FH) Artur Bieger oder Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Bescheidkorrektur bei Nichtberücksichtigung einer Umsatzsteuervorauszahlung
  • Verhindert ein Sondernutzungsrecht zur Nutzung einer Grundstücksfläche für land- und forstwirtschaftliche Zwecke die Entnahme des Grundstücks bei einer vorweggenommenen Erbfolge?
  • Aktualisiertes BMF-Schreiben zu den nicht abziehbaren Schuldzinsen. Das BMF setzt damit z. B. die neue Verlustberücksichtigung bei § 4 Abs. 4a EStG um.
  • Berechnung der Fahrten Wohnung Betriebsstätte bei der privaten Kfz-Nutzung - Ist bei den Gewinneinkünften auch eine fahrtenbezogene Ermittlung der Fahrten zur Betriebsstätte zulässig?
  • Keine Kürzung der Betriebseinnahme bei Veräußerung eines privat genutzten Pkw, auch wenn die Kosten nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig waren.
  • Mindern Prämien aufgrund eines Wahltarifs die als Krankenversicherungsbeiträge abzugsfähigen Sonderausgaben?
  • Berücksichtigung einer USt-Vorauszahlung im Jahr der wirtschaftlichen Verursachung bei Bezahlung bis 10.1. - Wann wird eine USt-Vorauszahlung berücksichtigt, wenn der 10.1. auf einen Samstag, Sonntag oder einen gesetzlichen Feiertag fällt?
  • Aufgabe eines Verpachtungsbetriebs durch Erbauseinandersetzung - Kann ein ruhender oder verpachteter Betrieb nach einer Erbauseinandersetzung fortgeführt werden?
  • Doppelte Haushaltsführung bei zusammenlebenden Ehegatten mit Kind - Liegt eine doppelte Haushaltsführung auch dann vor, wenn zusammenlebende Ehegatten mit Kind gemeinsam in einer Wohnung am Arbeitsort wohnen?

Ertragsteuerliche Änderungen durch das sog. Jahressteuergesetz
Pünktlich zum Jahreswechsel stehen Änderungen im Rahmen des sog. Jahressteuergesetzes 2018 an. Ein Großteil der Neuerungen geht auf notwendige Anpassungen an EU-Recht sowie Umsetzung oder Reaktion auf Rechtsprechung des EuGH, BFH oder BVerfG zurück.
Der Gesetzentwurf wurde im Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens von „Jahressteuergesetz 2018“ in „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ umbenannt.
Im Beitrag werden die wichtigsten ertragsteuerlichen Änderungen dargestellt. Die umsatzsteuerlichen Änderungen wurden bereits in Beratungspraxis 11/2018 dargestellt. Insbesondere wird auf folgende Neuregelungen eingegangen:

  • Neue Berechnungsmethodik bei der Nutzung von Elektrofahrzeugen - sog. 0,5 % - Methode
  • § 6b Abs. 2a EStG - Einführung einer Verzinsung verhindert die bisherige Steuergestaltung
  • § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG - Unionsrechtskonforme Ausgestaltung der Vorsorgeaufwendungen
  • § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG - Verfassungskonforme Regelung des Verlustabzugs bei Kapitalgesellschaften
  • § 8c Abs. 1a KStG und § 3a EStG - Rückkehr der Sanierungsklausel und Steuerbefreiung für Sanierungsgewinn
  • Änderungen des Investmentsteuergesetzes

Die Besteuerung von Social-Media-Berufen
Im Zuge der Digitalisierung entstehen einige vollkommen neuartige Berufsgruppen, deren wirtschaftliche Bedeutung rasant wächst. So gibt es in Deutschland inzwischen fast dreimal so viele Blogger wie Steuerberater. Die Wachstumsraten in der Social-Media-Branche sind enorm. Was vor einigen Jahren meist noch reine Hobbytätigkeiten waren, wurde inzwischen zu einer lukrativen Einkunftsquelle. Ein Ende des Wachstums ist gegenwärtig noch nicht absehbar. Daher wird auch die Besteuerung dieser neuartigen Tätigkeitsfelder immer bedeutender. Der Beitrag soll dabei anhand zahlreicher Praxisbeispiele und rein fallorientiert die Besteuerung dieser Berufsgruppe aufzeigen. Dabei werden insbesondere folgende Fragestellungen beleuchtet:

  • Welche branchentypischen Ein- und Ausgaben sind vorhanden?
  • Welche Einkunftsarten liegen vor?
  • Wie sind Sachzuwendungen zu besteuern?
  • Ist § 37b EStG anwendbar?
  • Besteht eine Pflicht zur Künstlersozialkasse?

Als weitere Informationen werden über Neufang Online folgende Ergänzungen hinterlegt:

  • Umsatzsteuerliche Behandlung der Social-Media-Berufe
  • Mandanteninformation zu den Social-Media-Berufen
  • Checkliste zu den Social-Media-Berufen

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