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Beratungspraxis 04.03.2019

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 3/2019

Thema dieser Arbeitsgemeinschaft ist:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Einbringung eines Einzelunternehmens in eine Kapitalgesellschaft
  • Veranlagung während der Ehe und in Trennungsfällen

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Martin Stahl oder Franz Schmid, Vorsitzender Richter am Finanzgericht.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Pflicht zur Abgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen für Kleinstunternehmen - Warum fordert die Finanzverwaltung inzwischen bei vielen Kleinstunternehmen Voranmeldungen an?
  • Kann eine Gewinnverteilung auch mit Wirkung für die Vergangenheit geändert werden? Und falls nein, kann dann wenigstens ein Gewinn jemanden zugeteilt werden, der noch nicht in eine Gesellschaft eingetreten ist?
  • Wirkt die Bescheinigung der Baudenkmalbehörde voll als Grundlagenbescheid und erlaubt diese damit eine rückwirkende Änderung nach § 175 AO?
  • Die Verwaltung nimmt zur aktuellen Diskussion der USt-Vorauszahlungen als regelmäßig wiederkehrende Ausgaben Stellung.
  • Wie wird ein „Signing Bonus“ (sog. Antrittsbonus bei Aufnahme einer nichtselbständigen Tätigkeit) besteuert, vor allem im Hinblick auf das internationale Steuerrecht?
  • Wann verlagern sich der Lebensmittelpunkt und die Tätigkeitsstätte in Entsendungsfällen ins Ausland?
  • Sind Aufwendungen für den äußeren Rahmen einer Veranstaltung nach § 37b EStG pauschal zu versteuern?
  • Ist die rückwirkende Kindergeldauszahlung über sechs Monate hinaus doch noch möglich?
  • Wie streng wird der Begriff der „Wohnungsbauten“ beim gewerblichen Grundstückshandel (§ 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG) gesehen?
  • Einbringung von Mitunternehmeranteilen in eine Kapitalgesellschaft - Können bei der gleichzeitigen Einbringung von mehreren Mitunternehmeranteilen in eine Kapitalgesellschaft deren positive und negative Buchwerte saldiert werden?
  • Junges Verwaltungsvermögen auch ohne Einlage - Kann durch Vermögensumschichtung junges Verwaltungsvermögen entstehen?
  • Praxisproblem einer Güterstandsschaukel - Was passiert bei nicht vollständiger Zahlung des Zugewinnausgleichs?

Einbringung eines Einzelunternehmens in eine Kapitalgesellschaft
Ein in der Praxis häufig anzutreffende Situation ist folgende: Ihr Mandant betreibt ein Einzelunternehmen. Dieses ist inzwischen so sehr gewachsen, dass Ihr Mandant sich um die Haftungsbeschränkung Gedanken macht. Schnell ist die Lösung gefunden: Der Übergang des Einzelunternehmens in die GmbH. An diese simple Überlegung knüpfen eine Vielzahl von Fragestellungen an: Wie ist der Übergang zivilrechtlich zu gestalten? Was muss steuerlich getan werden, um eine Buchwertfortführung zu erhalten? Geht der Firmenwert auf die GmbH über? Welche Möglichkeiten bestehen, die Haftsumme der GmbH zu reduzieren? Diese unter weitere Fragen werden ausführlich im Skriptbeitrag beleuchtet.

Veranlagung während der Ehe und in Trennungsfällen
In Deutschland schließen jährlich ca. 400.000 Paare den Bund der Ehe. Auch wenn in diesem Moment die wenigsten an Steuerrecht denken, ergeben sich dennoch durch das Ja-Wort neben den eherechtlichen Vorschriften auch einschneidende steuerliche Veränderungen. Im Hinblick darauf, dass in Deutschland ca. jede dritte Ehe geschieden wird, erstrecken sich die steuerlichen Besonderheiten nicht nur auf die Zeit während der Ehe, sondern auch darüber hinaus. Neben den Grundzügen der Veranlagung von Ehegatten soll der Beitrag daher auch die steuerlichen Konsequenzen in Trennungsfällen beleuchten.
Insbesondere die Aufteilung von gemeinsamen Steuernachforderungen oder Erstattungsbeträgen ist in Trennungsfällen stets von den jeweiligen Fallkonstellationen im Einzelfall abhängig, welche anhand von zahlreichen Beispielen verdeutlicht werden sollen. Deshalb soll sich der Beitrag nicht zuletzt auch als Nachschlagewerk für die Praxis eignen.

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