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Beratungspraxis 24.04.2018

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 5/2018

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Verbilligte Vermietung an Angehörige
  • Abgrenzung Einkunftserzielung - Liebhaberei bei den Einkünften aus Ver­mietung und Verpachtung

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Marcel Eckhardt, Guido Körner, Vizepräsident des Finanzgerichtes Baden-Württemberg, Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Franz Schmid, Vorsitzender Richter am Finanzgericht.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Zulässigkeit der Außenprüfung bei einem „Einkunftsmillionär“ - Wann darf das Finanzamt prüfen?
  • Zinssatz von 6 % p. a. ist bei Nachzahlungszinsen verfassungsgemäß. Dargestellt werden auch die praktischen Folgen und der Hinweis auf freiwillige Vorauszahlungen zur Vermeidung von Nachzahlungszinsen.
  • Zur „Lohnoptimierung“ wird häufig auf Gehaltsumwandlungen zurückgegriffen. Zwei Finanz­gerichtsentscheidungen zeigen die Tücken der Gehaltsumwandlungen auf. Vor allem das Tatbestandsmerkmal der „Zusätzlichkeit“ ist in diesem Fall zu beachten.
  • Muss eine Rechnungsnummer einmalig und lückenlos sein?
  • Kein häusliches Arbeitszimmer bei nur geringfügiger betrieblicher Nutzung, wie z. B. bei Photovoltaikanlagen.
  • Ist die Übertragung eines im Gesamthandsvermögen gebildeten Investitionsabzugsbetrags nach § 7g EStG bei Investition im Sonder-Betriebsvermögen möglich? Welche Voraus­setzungen bestehen hierfür?
  • Können die Beiträge für eine zusätzliche private Krankenversicherung im Rahmen der Basis­beiträge berücksichtigt werden?
  • Das BMF hat sich zur Behandlung des sog. „Crowdfunding“ (eine Form der Finanzierung durch eine Vielzahl von Internetnutzern) geäußert und dabei wichtige Hinweise zur spenden­recht­lichen Beurteilung gegeben.
  • Der BFH hat die wichtige Gestaltung der Betriebsaufspaltung bei Verpachtung des Mandanten­stamms eines Freiberuflers (z. B. Steuerberater) entschieden.
  • Die neuen Grundsätze zu den sog. Finanzierungshilfen bei einer Kapitalgesellschaft haben uns in der Vergangenheit viel beschäftigt. Nun gibt es eine erste Verwaltungsaussage zu diesem Themenfeld. Weitestgehend lässt die Verwaltung die betroffenen Fälle bis zur Entscheidung der noch anhängigen BFH-Verfahren (Az.: IX R 5/15, IX R 6/15, IX R 7/15) ruhen.
  • Erneut trifft der BFH wichtige Aussagen zum nachträglichen Abzug von Schuldzinsen bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung.
  • Bei den privaten Veräußerungsgeschäften gibt es eine Ausnahmeregelung für zu eigenen Wohnzwecken genutztes Wohneigentum (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG). Das FG Baden-Württemberg äußert sich in diesem Zusammenhang zu wichtigen Lebenssachverhalten, z. B. wie die unentgeltliche Überlassung an ein Kind zu beurteilen ist?
  • Ob eine berufspraktische Zeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten die steuerliche Erstaus­bildung unterbricht, entschied das FG Münster bei der Weiterqualifizierung zum Steuerfachwirt.

Verbilligte Vermietung an Angehörige
Die Vermietung an Angehörige ist steuerrechtlich immer dann interessant, wenn sich dadurch Verluste ergeben, die mit anderen Einkünften verrechnet werden können. Aus diesem Grund werden Mietverträge zwischen nahen Angehörigen von der Finanz­verwaltung häufig besonders kritisch untersucht. Dargestellt werden die Vor­aussetzungen, unter denen Miet­verträge unter nahen Angehörigen steuerlich aner­kannt werden und die steuerlichen Konsequenzen bei verbilligter Vermietung. Checklisten und Handlungsempfehlungen runden den Beitrag ab.

Abgrenzung Einkunftserzielung - Liebhaberei bei den Einkünften aus Vermietung und Verpach­tung
Im Bereich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung muss geprüft werden, ob Verluste über mehrere Jahre steuerlich anerkannt werden können. Gerade in den Anfangsjahren entstehen bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung häufig Verluste. Deshalb ist unter Umständen eine Totalüberschussprognose durchzuführen. Dieser Beitrag soll aufzeigen, in welchen Fällen eine Totalüberschussprognose notwendig ist und wie mit Hilfe einer Totalüberschussprognose die Einkunftserzielungsabsicht beurteilt wird. Auf die Besonderheiten bei Ferienwohnung wird ebenfalls eingegangen.

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