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Beratungspraxis 30.04.2019

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 5/2019

Thema dieser Arbeitsgemeinschaft ist:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Bewirtungsaufwendungen
  • Auswirkungen des neuen Realteilungserlasses auf die Beratungspraxis

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch  Guido Körner, Vizepräsident des Finanzgerichts Baden-Württemberg oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Martin Stahl.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Lockerung des Kompensationsverbotes bei der Umsatzsteuerhinterziehung durch den BGH
  • Ist die Pkw-Überlassung bei einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis unter Ehegatten möglich?
  • Welche Regelungen gelten bei der Überlassung von (Elektro-)Fahrrädern an Arbeitnehmer?
  • Finanzverwaltung nimmt Stellung zur Frage der nachträglichen Anschaffungskosten bei § 17 EStG
  • Ist der Altersentlastungsbetrag bei der Berechnung des Verlustvortrages zu berücksichtigen?
  • Kindergeld bei neben der Ausbildung ausgeübter Erwerbstätigkeit
  • Doch kein Quellensteuerabzug bei Online-Werbung
  • Gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung der Schuldzinsen bei Cash-Pooling
  • Angemessenheit von Beraterhonoraren bei einer GmbH an deren Geschäftsführer
  • Grunderwerbsteuerbefreiung für Erwerb eines Grundstücks von Geschwistern
  • Keine Haftung bei unterbliebener sozialversicherungsrechtlicher Aufklärung

Bewirtungsaufwendungen
Aufwendungen des Steuerpflichtigen für die Bewirtung von Geschäftsfreunden, Kunden, Lieferanten etc. aus betrieblichem Anlass sind dem Grunde nach Betriebsausgaben. Der Höhe nach wird der Abzug durch § 4 Abs. 5 Nr. 2 EStG beschränkt (70% der angemessenen Aufwendungen).
Der Beitrag zeigt die Voraussetzungen für die Kürzung der Betriebsausgaben und in welchen Fällen das Abzugsverbot nicht greift.

Auswirkungen des neuen Realteilungserlasses auf die Beratungspraxis
Die Realteilung (Vgl. hierzu auch BerP 2016 S. 304) gehört für die Gestaltungsberatung zu einem wichtigen Instrumentarium, denn sie ermöglicht die steuerneutrale Teilung einer Mitunternehmerschaft, auch bei Freiberuflergesellschaften. Durch den gezielten Einsatz der Realteilung lassen sich auch Umstrukturierungen im Bereich der Personengesellschaften erreichen.
Die Verwaltung hat mit Schreiben vom 19.12.2018 (BMF, Schreiben v. 19.12.2018 IV C 6 - S 2242/07/10002, BStBl 2019 I S. 6) - als Reaktion auf die Rechtsprechung des BFH (BFH, Urteile v. 16.3.2017 IV R 31/14, BStBl 2019 II S. 24; v. 30.3.2017 IV R 11/15, BStBl 2019 II S. 29) - den sog. Realteilungserlass umfangreich überarbeitet. Der nachfolgende Beitrag soll die sich daraus für die Gestaltungsberatung wichtigen Änderungen und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. Bewusst wurden umfangreiche theoretische Ausführungen vermieden und auf eine praxisorientierte Darstellung durch Fallbeispiele zurückgegriffen. Soweit darin nicht explizit abweichend vermerkt, sind die darin genannten Gesellschafter alle natürlichen Personen und alle gleichmäßig an der Personengesellschaft beteiligt.

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