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Immer aktuell 17.01.2019

Arbeitsgemeinschaft Immer aktuell I/2019

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Überblick über die Korrekturvorschriften bei Steuerbescheiden
  • Mieterein- bzw. umbauten
  • Ertragsteuerliche Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2018

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Klaus H. Bock, Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Jens Ihrig, M.A., Steuerberater oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Dargestellt werden insbesondere Urteile und Verwaltungsanweisungen zu diesen Themen:

  • Ein Einzelhandelsgebäude kann grundsätzlich nicht über eine tatsächlich ver­kürzte Nutzungs­dauer abgeschrieben werden, sondern nur nach den typisierten Prozentsätzen des § 7 Abs. 4 Satz 1 EStG.
  • Behandlung von Batteriespeichern in einer Photovoltaikanlage als eigenständiges Wirt­schafts­gut.
  • Das Aufteilungsgebot ist bei Kleidung nicht anzuwenden, deshalb ist ein schwarzer Anzug keine Berufskleidung.
  • Abfindungszahlung bei einer (einvernehmlichen) Auflösung des Arbeitsverhältnisses als Entschädigung i. S. von § 24 Nr. 1 Buchstabe a EStG.
  • Eine Enteignung führt nicht zu einer Veräußerung i. S. eines privaten Veräußerungsgeschäfts.

Überblick über die Korrekturvorschriften bei Steuerbescheiden
Im Rahmen des Einspruchsverfahrens ist ein Steuerbescheid vollumfänglich änderbar, so dass sämtliche Einwendungen dagegen vorgebracht werden können. Ist die einmonatige Ein­spruchsfrist dagegen abgelaufen, so kann der Steuerbescheid nur noch punktuell ge­än­dert werden, wenn eine entsprechende Korrekturvorschrift vorliegt.
Im Beitrag soll das Zusammenspiel zwischen Einspruchs- und Korrekturrecht erläutert sowie ein Überblick über die (eingeschränkten) Korrekturmöglichkeiten von Steuerbescheiden nach Ablauf der Rechtsbehelfsfrist gegeben werden.

Mieterein- bzw. umbauten
Insbesondere für Geschäftsräume tätigen Mieter umfangreiche Investitionen für Ein- und Um­bauten am Gebäude oder auf dem Mietgrundstück. Es ist zwar kein Muss, dennoch sollten Mieter und Vermieter beim Abschluss des Mietvertrages die Kostentragung regeln, da die Ausgaben für die zu kalkulierende Miete bedeutsam und die Ansprüche beim Auszug zu regeln sind.
Weil die bisherigen steuerrechtlichen Würdigungen auf einem alt hergebrachtes BMF-Schreiben aus dem Jahr 1976 basieren und mit dem Wandel der Zeit die Rechtsprechung differen­zier­ter wurde, ergeben sich durchaus Unsicherheiten bei der Beurteilung und auch Wider­sprüch­lichkeiten.
Neben einzelnen zivilrechtlichen Besonderheiten zeigen wir Ihnen anhand eines Prüfungs­sche­mas, wie diese Aufwendungen ertragsteuerrechtlich zu würdigen sind. Die Folgen können gravierend sein.

Ertragsteuerliche Änderungen durch das Jahressteuergesetz 2018
Pünktlich zum Jahreswechsel standen Änderungen im Rahmen des sog. Jahressteuerge­setzes 2018 an. Der Gesetzentwurf wurde im Verlauf des Ge­setz­ge­bungsverfahrens von „Jah­res­steuergesetz 2018“ in „Gesetz zur Ver­meidung von Um­satz­steu­er­ausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steu­er­licher Vor­schrif­ten“ um­be­nannt. Es werden kurz die wichtigsten vorgesehenen ertragsteuerlichen Än­de­run­gen dar­gestellt. Die geplanten umsatzsteuerlichen Än­de­rungen werden in Immer aktuell III/2019 dargestellt.

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