Neuigkeiten

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Gesetzliche Neuregelungen in der Umsatzsteuer zum 1.1.2019 und 1.1.2020
  • Änderung der Bemessungsgrundlage - § 17 UStG
  • Vorsteuerberichtigung

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Prof. Dr. Sascha Gieseler,Dipl.-Betriebswirt (FH) Bärbel Güthner oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Dargestellt werden insbesondere Urteile und Verwaltungsanweisungen zu diesen Themen:

  • Geschäftsveräußerung bei angemieteten Räumlichkeiten
  • Bruchteilsgemeinschaft in der Umsatzsteuer
  • Steuerbefreiung bei Dienstleistungskommission
  • Fahrschulleistungen sind steuerpflichtig
  • Ausstellung mehrerer Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis
  • Wirksame Berichtigung eines Steuerbetrags nach § 14c Abs. 1 UStG
  • Vorsteuerabzug auch gänzlich ohne Rechnung möglich
  • Vorsteuer aus Vertrauensschutz bei Anzahlung im Betrugsfall
  • Vorsteueraufteilung bei gemischt-genutzten Hallen
  • Vorsteuer bei Einlagen doch möglich?

Gesetzliche Neuregelungen in der Umsatzsteuer zum 1.1.2019 und 1.1.2020 
Die Umsatzsteuer erfährt gegenwärtig eine Vielzahl von praktisch relevanten gesetzgeberischen Änderungen - zum Teil aufgrund der EU, zum Teil auch zur Umsetzung der Rechtsprechung von EuGH, BFH und des BVerfG. In der aktuellen Ausgabe Immer aktuell werden daher die gesetzgeberischen Änderungen mit Wirkung zum 1.1.2019 bzw. 1.1.2020 dargestellt. Dies betrifft zum Großteil die Änderungen durch das sog. JStG 2018 sowie den sog. Mehrwertsteueraktionsplan. Inbesondere wird auf folgende Änderungen eingegangen:

  • Umsetzung der sog. Gutscheinrichtlinie, wodurch eine völlige Neuregelung im Hinblick auf die Ausgabe von Gutscheinen erfolgt.
  • § 3a Abs. 5 UStG (z. B. sonstige Leistungen auf elektronischem Weg) wird um einen Schwellenwert für elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer in Höhe von 10.000 € p. a. ergänzt, was in der Praxis zu einer erheblichen Erleichterung der Besteuerung führen wird.
  • Neuregelung bei Konsignationslager.
  • Neuregelung zur Frage der bewegten Lieferung bei einem Reihengeschäft.
  • Verschärfung der Voraussetzungen der Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen.

Diese und weitere Neuregelungen werden - unterstützt durch zahlreiche Praxisbeispiele - systematisch aufgearbeitet und dargestellt.

Änderung der Bemessungsgrundlage - § 17 UStG 
Hat sich die Bemessungsgrundlage für einen steuerpflichtigen Umsatz im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 geändert, hat der Unternehmer, der diesen Umsatz ausgeführt hat, den dafür geschuldeten Steuerbetrag zu berichtigen. Ebenfalls ist der Vorsteuerabzug bei dem Unternehmer, an den dieser Umsatz ausgeführt wurde, zu berichtigen. Diese Pflicht zur Berichtigung der Umsatzsteuer, aber auch der Vorsteuer, stellt für viele Unternehmen Probleme in der Praxis dar. Im Skriptbeitrag wird die (umstrittene) Norm systematisch aufgearbeitet und ein Überblick über ausgewählte Anwendungsfälle gegeben, insbesondere aber auch über die zeitliche Beschränkung der Anwendung. Zahlreiche Beispiele runden den Beitrag ab.

Vorsteuerberichtigung
Gerade bei Grundstücken spielen mögliche Vorsteuerkorrekturen eine erhebliche Rolle, da Grundstücke auf unterschiedliche Weise genutzt werden können und sie aufgrund ihrer Langlebigkeit einem relativ langen Berichtigungszeitraum von zehn Jahren unterliegen. Daher soll der Beitrag einen Überblick über die Kernprobleme bei der Berichtigung des Vorsteuerabzugs mit einem besonderen Blick auf Grundstücke vermitteln.

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