• 14.02.2020

Beratungspraxis 3/2020

Neufang Akademie Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater, Guido Körner, Vizepräsident des Finanzgerichts Baden-Württemberg oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen

Besprochen werden insbesondere:

  • Drittes Bürokratieentlastungsgesetz - Was muss der steuer­liche Berater hier­zu wis­sen?
  • Keine Aufdeckung der stillen Reserven bei frei­willigem Land­tausch
  • Gehaltsumwandlungen: Der Gesetzgeber kassiert die mandantenfreundliche Rechtsprechung des BFH - sogar rück­wirkend!
  • Ist das häusliche Arbeitszimmer bei Grundstücksveräußerungen von § 23 EStG befreit?
  • Behandlung von ambulanter Kranken- und Altenpflege und die Ab­gren­zung § 15 zu § 18 EStG im heil­be­ruf­lichen Bereich
  • Forderungsverzicht eines Gesellschafters nach Einführung der Ab­geltung­steuer
  • Verteilung des Erhaltungsaufwands nach § 82b EStDV bei unentgeltlicher Über­tragung
  • Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des 90 %-Tests gem. § 13b Abs. 2 Satz 2 ErbStG

Veräußerung von Beteiligungen an Kapitalgesellschaften im Privatvermögen
Anteile an Kapitalgesellschaften, die im Privatvermögen gehalten werden, sind bei der Veräußerung nach § 20 Abs. 2 Nr. 1 EStG bzw. § 17 EStG bei einer sog. wesentlichen Beteiligung (mindestens 1 % zu besteuern). Der Beitrag widmet sich im Schwerpunkt der systematischen Darstellung des § 17 EStG und zeigt praktische Fallstricke auf. Auch Sonderprobleme wie teilentgeltliche Erwerbe oder die Verlustberücksichtigung im Rahmen des § 17 Abs. 2 Satz 6 EStG werden dargestellt. Besonderes Augenmerk wird auch und vor allem auf folgende Beratungsschwerpunkte gelegt: Wann liegen nachträgliche Anschaffungskosten vor und wann muss ein Verlust bei der Liquidation einer Kapitalgesellschaft steuerlich geltend gemacht werden?

Neuerungen bei der Veränderung von landwirtschaftlichen Betrieben
Der Systematikbeitrag widmet sich den Praxisproblemen der Erbauseinandersetzung und der vorweggenommen Erbfolge. Für den Gestaltungsberater ist hier von entscheidender Bedeutung, dass aufgrund der neueren BFH-Rechtsprechung in vielen Fällen die sog. „letzte Ernte“ steuerfrei ist, weil die zwingende Überführung in das Privatvermögen oftmals vor Jahren erfolgte. Aus systematischen Gründen wird ganz bewusst auf längere theoretische Ausführungen verzichtet und die Problematik mittels praktischer Fälle dargestellt.

Fallstudie zur Einbringung eines Einzelunternehmens
In vielen Fällen stellt sich zur Vorbereitung eines Exits aus dem Berufsleben die Frage, wie dies optimal gestaltet werden kann. In der Praxis bestehen dafür natürlich diverse Wege. Welcher Weg im Einzelfall ideal ist, muss stets im Rahmen einer Einzelfallbetrachtung ermittelt werden. Pauschallösungen existieren nicht. Jedoch können diverse Grundüberlegungen als Denkanstoß dienen.
Solche Beratungshinweise sind anhand eines Praxisfalls dargestellt. In der Ausgangssituation besteht ein Einzelunternehmen, dass künftig als mehrgliedrige Gesellschaft geführt werden soll.

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