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Neuigkeiten

Beratungspraxis 05.07.2019

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 8/2019

Thema dieser Arbeitsgemeinschaft ist:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Doppelte Haushaltsführung
  • Wiederkehrende Leistungen bei der vorweggenommenen Erbfolge

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch  Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Marcel Eckhardt oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Marko Pircher.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen

Besprochen werden insbesondere:

  • Neuregelung zur Höhe von Verspätungszuschlägen - Welche Änderungen ergeben sich bei den Verspätungszuschlägen für Steuererklärungen der Jahre 2018 ff.?
  • Garagenkosten mindern Nutzungswert de Fahrzeugs nicht - Mindern selbst getragene Garagenkosten den geldwerten Vorteil bei der Kfz-Nutzung?
  • Vorfälligkeitsentschädigung bei Verkauf der Zweitwohnung bei doppelter Haushaltsführung - Ist eine Vorfälligkeitsentschädigung bei Beendigung einer doppelten Haushaltsführung als Werbungskosten abzugsfähig?
  • Verlustberücksichtigung bei Aktienveräußerung - Liegt eine Veräußerung i. S. des § 20 Abs. 2 Nr. 1 EStG auch vor, wenn bei einer Veräußerung von Aktien der Veräußerungserlös die Transaktionskosten nicht übersteigt?
  • Einkunftserzielungsabsicht trotz befristeten Mietvertrags - Wann kann bei der befristeten Vermietung auf eine Totalüberschussprognose verzichtet werden?
  • Steuerbefreiung bei einem grundbuchrechtlich selbständig unbebauten Grundstück neben dem Familienheim -  Bezieht sich die Steuerbefreiung für ein Familienheim nach der grundbuchrechtlichen Zuordnung oder der wirtschaftlichen Verkehrsanschauung?
  • Steuerpflicht für ein Kaufrechtvermächtnis - Liegt eine Grunderwerbsteuerbefreiung nach § 3 Nr. 2 GrEStG vor, wenn ein Bedachter durch Vermächtnis das Recht erwirbt vom Beschwerten ein zum Nachlass gehörendes Grundstück zu fordern?
  • Anzeigepflicht bei Verringerung der Beteiligung - Umfasst die Anzeigepflicht nach § 19 Abs. 2 Nr. 4 GrEStG auch die Verringerung der vermögensmäßigen Beteiligung eines grundstückeinbringenden Gesellschafters am Vermögen einer Gesamthand, selbst wenn sich dadurch der personelle Gesellschafterbestand nicht ändert?
  • Säumniszuschläge bei der Sozialversicherung nur bei bedingten Vorsatz - Wann dürfen Säumniszuschläge bei der Sozialversicherung erhoben werden?

Doppelte Haushaltsführung
Die heutige Mobilität bringt es oftmals mit sich, dass vom Lebensmittelpunkt bis zur Arbeitsstelle mitunter täglich größere Entfernungen zurückgelegt werden müssen und dass deshalb aus beruflichen Gründen neben dem Familienwohnsitz ein zweiter Haushalt begründet werden muss. Die steuerlichen Vergünstigungen bei Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung sind vielzählig und lukrativ, weshalb die Thematik auch durch das Finanzamt genau auf den Prüfstand gestellt wird.
Der Beitrag zeigt die Voraussetzungen für die Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung auf und soll dabei insbesondere Argumente für eine Abwehrberatung gegenüber dem Finanzamt liefern. Ebenfalls dargestellt werden die jüngsten Änderungen aufgrund der Rechtsprechung.

Wiederkehrende Leistungen bei der vorweggenommenen Erbfolge
Das Beratungsfeld „Generationennachfolge“ gewinnt nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels stetig an Bedeutung. Auch wenn das Thema in der Praxis meist auf die lange Bank geschoben wird, ist es gerade hierbei von entscheidender Bedeutung die Weichen frühzeitig zu stellen und zusammen mit dem Mandanten die für ihn und seine Bedürfnisse optimale Lösung zu erarbeiten. Dabei gilt es in der Gestaltungsberatung zu beachten: Es gibt keinen Königsweg!
Gerade bei der vorweggenommenen Erbfolge, erfreut sich die Übertragung gegen wiederkehrende Leistungen großer Beliebtheit, denn der Vermögensübernehmer hat im Vergleich zur Einmalzahlung einen erheblichen Liquiditätsvorteil und der Vermögensübergeber ist gleichwohl versorgt. Zudem ergeben sich unterschiedliche Wahlrechte, die entsprechend der individuellen Zielsetzungen ausgeübt werden können. Somit kann die Generationennachfolge optimal auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Mandanten angepasst werden.
Der Beitrag beleuchtet dabei die jeweiligen Besonderheiten und Unterschiede der verschiedenen Übertragungsmöglichkeiten gegen wiederkehrende Leistungen und zeigt dabei gleichfalls zu beachtende Fallstricke für die Praxis auf.

Beratungspraxis 14.06.2019

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 7/2019

Thema dieser Arbeitsgemeinschaft ist:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Praxisfragen bei Kfz-Kosten
  • Grenzüberschreitende Arbeitnehmertätigkeit

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch  Dipl.-Finanzwirt (FH) Artur Bieger oder Michael Schäfer, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-Finanzwirt (FH) Martin Stahl.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen

Besprochen werden insbesondere:

  • Offenbare Unrichtigkeit bei doppelter Auswertung einer Prüfungsfeststellung - Ist das doppelte Auswerten einer Prüfungsfeststellung über § 129 AO korrigierbar?
  • Widerstreitende Steuerfestsetzung - Kann ein Widerstreit mit einem ausländischen Bescheid vorliegen
  • Rabatte beim Pkw-Kauf kein Arbeitslohn von dritter Seite - Stellen Rabatte beim Pkw-Kauf Arbeitslohn von dritter Seite dar?
  • Einrichtungsgegenstände sind bei doppelter Haushaltsführung über Höchstbetrag von 1.000 € p. m. hinaus abzugsfähig
  • Vermietung eines Arbeitszimmers an den Arbeitgeber
  • Verzicht des Gesellschafters auf Kapitalforderung führt zu Verlust nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG
  • Verwandschaft bedeutet nicht immer auch nahestehend i. S. des § 32d EStG
  • Steuerermäßigung nach § 35a EStG wegen Unterbringung eines Elternteils in einem Pflegeheim beim Zahlenden möglich?
  • In welchem Umfang sind Aufwendungen für Leasing der Gewerbesteuer hinzuzurechnen?
  • Gewerbesteuerliche Hinzurechnung der Miete eines Messestandes
  • Ist eine Beteiligung an einer grundstücksverwaltenden Personengesellschaft schädlich für die sog. erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG?

Praxisfragen zu Kfz-Kosten
Einer der Schwerpunkte im Rahmen von Betriebsprüfungen stellt sehr häufig die steuerliche Behandlung von Kfz-Kosten im Unternehmen dar. Im Beitrag sollen einzelne Bereiche aus diesem Problemkreis „Kfz-Kosten“ dargestellt werden. Insbesondere werden nicht abzugsfähige Betriebsausgaben für unangemessene Fahrzeugaufwendungen (§ 4 Abs. 5 Nr. 4 und Nr. 7 EStG), die Zuordnungsentscheidung zum gewillkürten Betriebs-/Privatvermögen und umsatzsteuerliche Aspekte (Teilzuordnung, Ermittlung der Quote der abzugsfähigen Vorsteuer) dargestellt.

Grenzüberschreitende Arbeitnehmertäigkeit
Mittlerweile werden immer mehr Arbeitnehmer für eine befristete Zeit im Ausland tätig. Ebenso werden ausländische Arbeitnehmer in Deutschland tätig. Es stellen sich hierzu insbesondere folgende Fragen, die im Rahmen des Beitrags beantwortet werden:

  • In welchem Land ist der Arbeitslohn steuerpflichtig? Ist ggf. eine Aufteilung vorzunehmen?
  • Ist der Arbeitnehmer in Deutschland noch unbeschränkt oder beschränkt steuerpflichtig?
  • Welche Werbungskosten können an welcher Stelle abgezogen werden?
  • Können die Vorsorgeaufwendungen abgezogen werden?
  • Kann die in Deutschland einbehaltene Quellensteuer auf Zinsen oder Dividenden vermieden, erstattet oder angerechnet werden?

Themen dieser Arbeitsgemeinschaft sind insbesondere:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Veranlagung während der Ehe und in Trennungsfällen
  • Boni, Skonti & Co. in der Buchhaltung und im Jahres­ab­schluss

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Dipl.-Finanzwirt (FH) Klaus H. Bock, Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater oder Dipl.-oec. Mirko Neufang, M.A., Steuerberater.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Dargestellt werden insbesondere Urteile und Verwaltungsanweisungen zu diesen Themen:

  • Zuflusszeitpunkt bei Entschädigungen für ein Flutungsrecht bei Einnahmenüber­schuss­rechnung
  • Bruttolistenpreis im Taxigewerbe
  • Garagenkosten mindern Nutzungswert des Fahrzeugs nicht
  • Pkw-Überlassung bei einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis unter Ehegatten
  • Anforderungen an ein elektronisches Fahrtenbuch
  • Überlassung von (Elektro-)Fahrrädern an Arbeitnehmer
  • Vorfälligkeitsentschädigung bei Verkauf der Zweitwohnung bei doppelter Haushalts­führung
  • Vermietung eines Arbeitszimmers an den Arbeitgeber
  • Ermittlung einer ortsüblichen Vergleichsmiete
  • Kein privates Veräußerungsgeschäft bei kurzfristiger Vermietung
  • Kindergeld bei neben der Ausbildung ausgeübter Erwerbstätigkeit
  • Steuerermäßigung nach § 35a EStG wegen Unterbringung eines Elternteils in einem Pflegeheim

Veranlagung während der Ehe und in Trennungsfällen
In Deutschland schließen jährlich ca. 400.000 Paare den Bund der Ehe. Auch wenn in diesem Moment die wenigsten an Steuerrecht denken, ergeben sich dennoch durch das Ja-Wort neben den eherechtlichen Vorschriften auch einschneidende steuerliche Verände­rungen. Im Hinblick darauf, dass in Deutschland ca. jede dritte Ehe geschieden wird, erstrecken sich die steuerlichen Besonderheiten nicht nur auf die Zeit während der Ehe, sondern auch darüber hinaus. Neben den Grundzügen der Veranlagung von Ehegatten soll der Beitrag daher auch die steuerlichen Konsequenzen in Trennungsfällen beleuchten.
Insbesondere die Aufteilung von gemeinsamen Steuernachforderungen oder Erstattungs­be­trägen ist in Trennungsfällen stets von den jeweiligen Fallkonstellationen im Einzelfall ab­hängig, welche anhand von zahlreichen Beispielen verdeutlicht werden sollen. Deshalb soll sich der Beitrag nicht zuletzt auch als Nachschlagewerk für die Praxis eignen.
Dargestellt werden auch die Auswirkungen bei Kindergeld und Kinderfreibetrag sowie die steuerliche Berücksichtigung von Unterhaltszahlungen.

Boni, Skonti & Co. in der Buchhaltung und im Jahresabschluss
Anhand strukturierter Beispiele erfahren Sie neben der allgemeinen buchhalterischen Um­setzung von Boni, Skonti & Co. wie die Anschaffungskosten in der Praxis darstellbar sind.

Beratungspraxis 21.05.2019

Arbeitsgemeinschaft Beratungspraxis 6/2019

Thema dieser Arbeitsgemeinschaft ist:

  • Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
  • Überblick über die Korrekturvorschriften bei Steuerbescheiden
  • Ausschlussfristen im Einspruchs- und Klageverfahren

Die Arbeitsgemeinschaft wird entweder geleitet durch Tobias Bohnenberger, LL.B., Steuerberater oder Steffen Hölzle, Richter am Finanzgericht oder Dr. Peter Merz, Richter am Finanzgericht oder Franz Schmid, Vorsitzender Richter am Finanzgericht.

Die nachfolgenden Themen bilden den Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft:

Aktuelle Rechtsprechung/Verwaltungsanweisungen
Besprochen werden insbesondere:

  • Ergänzung des BMF-Schreibens zur tatsächlichen Verständigung
  • Teilwertabschreibung auf Fondsanteile
  • Anforderungen an ein elektronisches Fahrtenbuch
  • Ermittlung einer ortsüblichen Vergleichsmiete
  • Kein privates Veräußerungsgeschäft bei kurzfristiger Vermietung
  • Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer gem. § 35 EStG
  • Bereicherung des Ehegatten bei Grundstücksübertragung unter Nießbrauchsvorbehalt

Überblick über die Korrekturvorschriften bei Steuerbescheiden
Die nachträgliche Änderung von Steuerbescheiden stellt in der Praxis einen sensiblen Streitpunkt mit der Finanzbehörde dar. Dies gilt gleichermaßen sowohl für die Änderung zugunsten wie auch zuungunsten des Mandanten.
Weil es sich hierbei stets um individuelle Einzelfälle handelt, ist die Sachverhaltsdarstellung sowie die Argumentation des steuerlichen Beraters oftmals von zentraler Bedeutung. Der nachstehende Beitrag soll Ihnen neben einem Überblick über die verschiedenen Korrekturvorschriften und deren Besonderheiten, vor allem Argumentationsansätze für die Praxis liefern.

Ausschlussfristen im Einspruchs- und Klageverfahren
Um Verfahrensverzögerungen durch die Beteiligten und damit überlangen Verfahrensdauern entgegen zu wirken, hat der Gesetzgeber den Finanzbehörden und den Gerichten an verschiedenen Stellen die Möglichkeit eingeräumt, die Beteiligten durch das Setzen von Fristen - ggf. mit ausschließender Wirkung - zur rechtzeitigen und vollständigen Mitwirkung im Verfahren anzuhalten. Beispielhaft sei hier die sog. Präklusionsfrist nach § 364b AO im Rahmen des Einspruchsverfahrens genannt, die in der Praxis zunehmend häufig von der Finanzverwaltung genutzt wird.
Die Versäumung einer Ausschlussfrist kann für den betroffenen Beteiligten weitreichende Folgen haben, die zum Unterliegen im jeweiligen Klageverfahren führen können, selbst wenn materiell-rechtlich die Klage begründet wäre. Daher ist eine Kenntnis der Ausschlussfristen insbesondere für die Steuerberatung von essenzieller Bedeutung, nicht zuletzt vor dem Hintergrund etwaiger Haftungsrisiken. Der Beitrag gibt daher einen systematischen Überblick über die vorhandenen Ausschlussfristen, zeigt verfahrensrechtliche Fallstricke auf und erläutert den Umgang mit den Ausschlussfristen in der Berufspraxis.